Die Geschichte des Telefons

Den Beginn der Erfindung des Telefons macht eigentlich schon 1861 der deutsche Lehrer Philipp Reis als er in der Öffentlichkeit durch Übertragung von Schallwellen auf elektrischen Leitungen gesprochene Worte in die Ferne überträgt.

Die ersten Worte, die übertragen wurden, lauteten: Das Pferd frisst keinen Gurkensalat!

Grund hierfür war, dass man in diesem Satz nicht von einem Wort auf das andere schließen kann.

Jedoch verfolgte er die Weiterentwicklung und Vermarktung nicht, nachdem ihr nicht genügend Beachtung geschenkt wurde.

Die Geschichte des Telefons beginnt daher mit Alexander Graham Bell im Jahre 1876, dem Jahr in dem er das von Ihm entwickelte elektromagnetische Telefon zum ersten Mal außerhalb seines Labors, in Boston, auf einer Versuchsstrecke von 8,5 km Länge angewandt hat. Er erfand den ersten Fernsprecher der aus Spule, Dauermagnet und Membrane bestand. Dies war die Grundlage zur Weiterentwicklung des heutigen Telefons. Alexander Graham Bell meldet in den USA einen „Sprachtelegrafen“ zum Patent an.

1878: Dieses Jahr gilt als Geburtsjahr der Telefonie, da Thomas Edison die Induktionsspule erfunden hatte und somit wurde in Amerika die erste Telefonzentrale in New Haven aufgebaut und die Fernsprechapparate der einzelnen Teilnehmer wurden durch Leitungsdrähte miteinander verbunden. Später folgten die Städte London und Paris. Nicht vergessen werden dürfen in diesem Zusammenhang weitere  Forscherkollegen neben Bell. die sich schon vor Ihm mit der Nachrichtenübermittlung und der Elektrizität beschäftigt haben. Ohne deren Arbeiten für Bell als Ausgangsbasis nicht vorhanden gewesen wäre. Da wären Samuel Finley Morse mit dem Morseapparat, Benjamin Franklin mit dem Blitzableiter, Georg Simon Ohm mit seinem Ohm“schen Gesetz und viele andere.

1881: In Berlin wird das erste deutsche Telefonnetz in Betrieb genommen – mit 48 Teilnehmern. Die erste Telefonzelle wird als „Fernsprechkiosk“ in Berlin aufgestellt, bezahlt wird mit „Telephon-Billets“. 18 Jahre später steht in Berlin der erste Münzfernsprecher.

1914: Im Deutschen Reich gibt es fast 1,5 Millionen Fernsprecher.

1918: Aus fahrenden Zügen werden in Deutschland erste Mobiltelefone getestet.

1926: Bahnreisende können auf der Strecken Hamburg-Berlin aus dem Zug mobil telefonieren – aber nur in der 1. Klasse.

1956: Das „Fernsehtelefon“ wird in den USA entwickelt.

1962: Der US-Nachrichtensatellit „Telstar“ ermöglicht auch erste Telefonate zwischen Amerika und Europa via Weltraum.

1974: Erste Tastentelefone kommen auf den Markt, in Deutschland 1978.

1978: Weltweit sind 423 Millionen Telefonanschlüsse registriert.

1980: In der Bundesrepublik gibt es 20 Millionen Hauptanschlüsse.

1983: Die Deutsche Bundespost führt bargeldlose Karten-Telefone ein.

1989: In der DDR gibt es 1,9 Millionen Anschlüsse (16,0 Prozent der Haushalte, in der Bundesrepublik haben 99,3 Prozent Telefon).

1992: In Deutschland startet das erste digitale Mobilfunknetz, die ersten Handys kosten bis zu 3200 Mark (rund 1640 Euro).

1995: Ein „Short Message Service“ ermöglicht SMS-Kurzmitteilungen.

2002: Mit einer Milliarde Handys sind weltweit erstmals mehr Mobiltelefone als Festanschlüsse in Betrieb.

2005: Weltweit gibt es mehr als zwei Milliarden Handy-Nutzer.

Die Zukunft des Handys:

Inzwischen können unsere heutigen Smartphones mehr als unsere Computer vor 10 Jahren. Verschiedene Funktionen der Apps ermöglichen dieses. Zukunftsvisionen der Hersteller scheint unbegrenzt zu sein. Mittlerweile lassen sich Autos per Smartphone oder Tablet steuern.

Wir schauen, was die Zukunft noch so bringt!

 

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